Pestizide werden hergestellt, um zu töten - Kampagnen-Video des BUND

Stellungnahme des DPG-Vorstandes vom 11.11.2013

 

Der gemeinnützige BUND e.V. hat auf seiner Homepage ein Video unter dem Titel ‚Glyphosat tötet‚ veröffentlicht. Dieses Kampagnen-Video vermittelt dadurch, dass Kinder, die auf einem Feld wie eingepflanzt erscheinen und mit Pflanzenschutzmitteln aus einem Flugzeug besprüht werden, die Botschaft "Pestizide werden hergestellt, um zu töten". Der BUND hat dieses Video nach einigen Tagen aus dem Netz genommen, da …‚der Filmspot seine Funktion offenbar nicht erfülle‘… ‚und die Debatte‘ … sich … ‚auf die filmische Umsetzung dieses Anliegens‘ konzentriere.

 

[Stellungnahme des DPG-Vorstandes]


Die thematischen Empfehlungen des BioÖkonomieRats im Gutachten „Innovation Bioökonomie“

Stellungnahme des DPG-Vorstandes zur mangelnden Priorisierung des Pflanzenschutzes vom 28.07.2011

Der BioÖkonomieRat hatte in seinem Gutachten „Innovation Bioökonomie“ 35 Forschungsthemen benannt, die zu einer wissensbasierten Bioökonomie gehören. Er spricht in seinem Ausgangsgutachten drei übergreifende fachliche Empfehlungen sowie eine umfassende strukturelle Empfehlung aus. Bereits bei der Veröffentlichung des Gutachtens im September 2010 hatte der Rat eine weitere Priorisierung der Forschungsthemen für 2011 in Aussicht gestellt. Diese liegt hiermit vor. Darüber hinaus ordnet der Rat die Priorisierung seiner Forschungsempfehlungen in den Kontext der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung ein.

[Gutachten des BioÖkonomieRates]    [DPG-Stellungnahme]


Pflanzenschutz, Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln

Stellungnahme des DPG-Vorstandes zur Bewertung von Pflanzenschutzmitteln vom 26.10.2010

Weltweit werden etwa zwei Drittel der Ernten durch Unkräuter, Schadinsekten und Schadpilze bedroht. Durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird etwa die Hälfte dieser Schäden abgewendet. Da eine Ausweitung der Ackerfläche weltweit nicht möglich ist und die Nachfrage nach Nahrungsmitteln dramatisch ansteigt, steht die Landwirtschaft vor der großen Herausforderung, die Produktivität pro Fläche zu steigern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Es steht außer Zweifel, dass dem  Welthungerproblem nur durch eine konsequente Anwendung moderner Anbaumethoden wirksam begegnet werden kann.

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Grünbuch über die Biogefahrenabwehr

Stellungnahme des DPG-Vorstandes vom 30.09.2007

Dem Bestreben zur Verbesserung der Biogefahrenabwehr in allen dafür relvanten Bereichen kann auch die DPG im Grundsatz nur zustimmen. Dennoch sehen wir im besonderen Maße für unseren Wissenschaftsbereich die Gefahr einer unangemessenen Regulierung und Kontrolle, die einerseits keinerlei Sicherheitsgewinn einbringt, andererseits aber das wichtigste was wir haben lähmt, nämlich den wissenschatlichen Fortschritt. Daher geben wir bezüglich der im „Grünbuch zur Biogefahrenabwehr“ skizzierten Regelungen unsere ernsthaften Bedenken zum Ausdruck und tun dies,
indem wir uns der Stellungnahme des VBio vom 28.09.2007 ausdrücklich anschließen...

[voller Text]    [Stellungnahme des VBIO]     [Grünbuch Biogefahrenabwehr]