Die Phytomedizin verknüpft die Wissenschaft der Pflanzenkrankheiten und -beschädigungen mit der Praxis eines umfassend angelegten Pflanzenschutzes.

 

Damit ist die Phytomedizin von zentraler Bedeutung für die Sicherung der Lebensgrundlage der Bevölkerung und ihrer Versorgung mit Kulturpflanzen aller Art. Sie garantiert qualitativ hochwertige pflanzenbauliche Produkte in ausreichender Menge. Sie schafft die Grundlage für eine adäquate Pflanzenquarantäne und den sicheren Handel mit agrarischen und gartenbaulichen Erzeugnissen.

 

Die Kernkompetenzen der Phytomedizin sind eingebunden in interdisziplinäre und transdisziplinäre Interaktionsfelder (s. Abb.), die sowohl die ökonomischen als auch die ökologischen und sozialen Belange des Pflanzenbaus einbeziehen und damit die nachhaltige Entwicklung von Pflanzenbausystemen vorantreiben.

 

Die Grundüberzeugung, dass eine  nachhaltig produzierte, gesunde Pflanze die Voraussetzung dafür ist, die gesunde Ernährung für den  Menschen und seine umweltschonende Versorgung mit Pflanzen und -produkten aller Art zu gewährleisten, macht die Phytomedizin zur praktischen Basis der Agrarethik.

 

Die DPG wirkt in verschiedensten Gremien mit und bringt ihre Forschungsaspekte in aktuelle Diskussionen ein. Sie begleitet die Aus- und Fortbildung von Phytomedizinern und  informiert die Öffentlichkeit über  pytomedizinische Inhalte.