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3.Untersuchungsergebnisse von hessischen Rebvermehrungsflächen (Longidorus- und Xiphinema-Arten). Sylvia Schütz
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4.Neues über Vorkommen von Longidoriden und Trichodoriden in Deutschland Sturhan, D., Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster Die Anzahl aus Deutschland bekannter Longidorus-Arten hat sich mit dem Nachweis von drei weiteren Arten (L. raskii, L. sturhani, L. helveticus) auf insgesamt 21 erhöht. Zwei dieser Arten, die erst im Jahr 2001 beschrieben wurden, kommen bei uns verbreitet in Weinbergsböden vor. Ob sie als Vektoren von Rebenvirosen in Betracht kommen, ist bisher nicht bekannt. Wegen der großen morphologischen Ähnlichkeit mit L. elongatus bzw. L. macrosoma, die nach der Rebenpflanzgutverordnung zu erfassen sind, kommt einer verlässlichen Identifizierung der "neuen" Arten eine große Bedeutung zu. Bei den Gattungen Xiphinema und Paralongidorus, mit 10 Arten bzw. 1 Art in Deutschland, gibt es bisher keine Hinweise auf Vorkommen weiterer Arten. Die Zahl in Deutschland nachgewiesener Trichodorus- und Paratrichodorus-Arten ist auf insgesamt 14 angestiegen. Damit sind in Deutschland bisher 46 als Virusvektoren in Betracht kommende Arten bekannt. Mehrere noch unbeschriebene und noch nicht identifizierte Longidorus-Arten kommen vor. | |
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5.Verbessertes Monitoring für den Kiefernholznematoden (Bursaphelenchus xylophilus) durch Kennzeichnung von Risikogebieten und Vektoruntersuchungen Braasch, H.(1), Enzian, S.(1) und Meyer, M.(2), (1) Biologische Bundesanstalt, Außenstelle Kleinmachnow, (2) Technische Universität Dresden, Sektion Forstwissenschaften, Tharandt Der Kiefernholznematode wurde trotz intensiver Beprobung von Koniferenholz bisher in keinem anderen europäischen Land außer Portugal gefunden, und auch in Portugal hat sich dank der durchgeführten Quarantänemaßnahmen das Befallsgebiet nicht wesentlich ausgedehnt. Dennoch hat es trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen im Befallsgebiet noch keinen entscheidenden Durchbruch in Hinsicht auf die Ausrottung des Nematoden und damit keine Entwarnung gegeben. Wiederholte Funde von B. xylophilus und seiner Vektoren aus der Gattung Monochamus und/oder deren Bohrlöcher in nach Europa aus Befallsländern eingeführtem Packholz setzen ein zusätzliches Warnzeichen, die Aufmerksamkeit hinsichtlich dieses gefährlichen Schädlings nicht erlahmen zu lassen. Die Effizienz der Untersuchungen kann verbessert werden, wenn die Probenahme besonders intensiv in Risikogebieten erfolgt. Abgesehen von Verschleppungsschwerpunkten wie Sägewerke, Häfen, Importbetriebe usw. ist eine relativ hohe Auffindensrate des Nematoden bei einer eventuellen Einschleppung dort am wahrscheinlichsten, wo umfangreiche Bestände anfälliger Kiefern unter für Vektor und Nematode besonders geeigneten ökoklimatischen Bedingungen vorkommen, für den Vektorbefall disponierende Waldschäden auftreten und die Vektoren verbreitet sind. Unter Verwendung eines computergestützten Geoinformationssystems werden Klimadaten und die Verbreitung geeigneter Wirtsbaumarten kombiniert, um für Europa und speziell Deutschland die am meisten gefährdeten Gebiete zu kennzeichnen. In diese Betrachtung wird die Verbreitung der Vektoren einbezogen und die für das Bursaphelenchus-Monitoring wichtige Feststellung der Dauerlarven der Nematoden am Vektor erörtert. | |
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6.Ergebnisse des Monitorings zur Verbreitung des Kiefernholznematoden (Bursaphelenchus xylophilus) in Kiefernforsten im Land Brandenburg Schönfeld, Ute; Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft, Pflanzenschutzdienst, Wünsdorf
Im Rahmen der Untersuchungen in allen EU-Mitgliedsstaaten zur Verbreitung des Kiefernholznematoden (Entscheidung 2001/218/EG) erfolgten in den letzten 2 Jahren auch in Brandenburg Erhebungen in Kiefernforsten. Im Jahr 2000 sind in Zusammenarbeit mit der Landesforstanstalt Eberswalde Kiefern von Forstrevieren aus allen Landesteilen gefällt und beprobt worden. Ein Viertel der Stämme wiesen Befall durch Bockkäfer der Gattung Monochamus, dem Vektor des Kiefernholznematoden, auf. An 12,5 % der untersuchten Kiefern wurden Nematoden der Gattung Bursaphelenchus nachgewiesen, deren Artzugehörigkeit durch die Biologische Bundesanstalt bestimmt wurde.
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7.Einsatz der IST-RFLP-Analyse zur Identifizierung des Kiefernholznematoden, Bursaphelenchus xylophilus, und experimentell erhaltener B. xylophilus x B. mucronatus-Hybriden Burgermeister, W., Biologische Bundesanstalt, Braunschweig, und Braasch, H., Biologische Bundesanstalt, Kleinmachnow
Bei der IST-RFLP-Analyse wird der IST-Bereich der ribosomalen DANN durch PCR amplifiziert und das PCR-Produkt mit Restriktionsenzymen fragmentiert. Durch Einsatz von 5 Restriktionsenzymen wurden IST-RFLP-Muster für bisher 17 Bursaphelenchus-Arten etabliert. Seit Auffindung des Kiefernholznematoden in Portugal im Jahre 1999 werden innerhalb der EU jährliche Erhebungen ("monitoring surveys") durchgeführt, bei denen Koniferenholzproben aus dem Forst, von Risikostellen (Häfen, Sägewerke etc.) und aus importiertem Packholz auf Befall mit dem Kiefernholznematoden untersucht werden. B. xylophilus kann anhand einiger morphologischer Kriterien durch geschulte Personen identifiziert werden. Wenn jedoch nur Larven oder nur männliche Tiere zur Verfügung stehen, oder wenn Weibchen mit spitzem Schwanzende in amerikanischen Holzproben gefunden werden, ist zur Artbestimmung eine IST-RFLP-Analyse erforderlich. So wurden in Deutschland während der Erhebungen 2001 in zwei Proben aus Palettenholz von Importsendungen aus China präadulte Nematoden isoliert, die anhand ihrer IST-RFLP-Muster als B. xylophilus identifiziert wurden. Die morphologische Bestätigung des Befundes erfolgte nach mehrwöchiger Kultivierung der Tiere auf Botrytis cinerea.
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8.Fakten und Fragen zur Wirtsspezifität bei Heteroderen und anderen Phytonematoden Sturhan, D., Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster Viele Phytonematoden, endoparasitäre wie ektoparasitäre, zeigen eine ausgeprägte Wirtsspezialisierung. Zelluläre oder gewebliche Reaktionen der Wirtspflanzen (Bildung von Riesenzellen, Synzytien, Gallen usw.) sind in vielen Fällen Voraussetzung für die Etablierung der parasitären Nematoden. Trotz intensiver Forschungen über die teilweise hochkomplexen Wirt-Parasit-Beziehungen sind die Ursachen der Wirtsspezifität noch weitgehend unbekannt. Faktoren, die auf der einen Seite die Wirtseignung bestimmen und auf der anderen Seite die Fähigkeit zur erfolgreichen Parasitierung, sollen vor allem anhand von Befunden bei Zystennematoden und anderen Heteroderen sowie bei Ditylenchus dipsaci (mit den hier vorkommenden zahlreichen biologischen Rassen) diskutiert werden. Aspekte der Evolution von Wirtsspezifität werden dabei erörtert.
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9.Die Kontrolle von Heterodera schachtii in Zuckerrüben-Fruchtfolgen Schlang, J., Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Aussenstelle Elsdorf
Mit der Einführung nematodenresistenter Zwischenfrüchte zu Beginn der 80er Jahre, konnte die biologische Bekämpfung des Rübenzystennematoden innerhalb einer dreijährigen Fruchtfolge mit Zuckerrüben, Winterweizen und Wintergerste erfolgreich durchgeführt werden. Der Anbau resistenter Ölrettich- und Senfsorten erfolgte nach der Wintergerste oder im Rahmen der Flächenstillegung. Durch die biologische Bekämpfung wurden die Besatzdichten bis weit unter die Schadensschwelle abgesenkt und die Rübenerträge abgesichert.
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10.Diskussionsbeitrag aus Rheinland-Pfalz zur Schwad-Beprobung auf H. schachtii. Augustin, Bernd
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11.Untersuchungen zur Toleranz der Zuckerrübe gegenüber Heterodera schachtii
Gierth, K.(1), Hallmann, J.(2), Schlang, J.(2), Müller, J.(2) und Sikora, R.A.(1) Die Fähigkeit toleranter Kulturpflanzen, selbst unter hohem Nematodendruck gute Erträge zu bringen, stellt einen bedeutenden ökonomischen Faktor dar. Von besonderer Bedeutung ist die Toleranz bei Pflanzen, deren Ernteprodukt sich aus dem befallenen Pflanzenorgan entwickelt. So kann zum Beispiel bei der Zuckerrübe ein früher Befall der Wurzel durch Heterodera schachtii zu starken Ertragsverlusten führen. Um in der Züchtung gezielt auf Toleranz selektieren zu können, brauchen wir ein gutes Verständnis ihrer Wirkungsweise. Entsprechende Untersuchungen zu den Toleranzmechanismen wurden an den Sorten/Hybriden 'Nematop' (tolerant und resistent), Stru1915 (tolerant und anfällig) und 'Penta' (empfindlich und anfällig) im Freiland und Gewächshaus durchgeführt. In Feldversuchen zeigte die Sorte 'Nematop' bzw. die Hybride Stru1915 eine hohe Ertragsstabilität bei Nematodenbefall und bestätigten damit das Vorliegen von Toleranz. In Gewächshausversuchen wiesen die toleranten Zuckerrüben bereits zu einem frühen Zetpunkt ein höheres Sprossfrischgewicht, größeres Wurzelsystem und besseres Kompensationswachstum auf. Die toleranten Pflanzen litten weniger unter Wasserstress und hatten eine effektivere Photosynthese. Die Toleranzeigenschaften zeigten sich bereits im jungen Pflanzenstadium, so dass eine frühzeitige Selektion möglich ist.
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12.Untersuchung schwierig zu behandelnder Bodenproben auf Besatz mit Heterodera schachtii mithilfe des Schlupftestes Große, E., Müller, J.; Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster. Beim Schlupftest wandern die nach chemischer Schlupfinduktion mit einer Lösung von Acetoxy- ethylhexa-dien (Acetox) im Boden vorhandenen vitalen Nematodenlarven aus und werden anschließend mikroskopisch erfasst. Die Südzucker AG versucht in Kooperation mit der Biologischen Bundesanstalt sowie mit Pflanzenschutzdiensten, die ausgewanderten Nematodenlarven mithilfe der PCR-Methode quantitativ zu bestimmen, um damit die mikroskopische Auszählung zu ersetzen. Für diese weitgehend automatisierte Technik müssen Lösungen für schwierig zu behandelnde Bodenproben gefunden werden, die auch für große Probenmengen anwendbar sind. Voraussetzung für die Durchführung des Schlupftestes sind erdfeuchte und siebfähige Bodenproben. Bei Proben vom Rübenschwad mit hohem Anteil an organischem Material ist dies schwierig zu erfüllen. Daher wurde versucht, die Bodenbehandlung entstprechend anzupassen. Es zeigte sich, dass der Schlupftest hier ohne Einschränkung genutzt werden kann, wenn die organischen Bestandteile vorher abgesiebt und die Bodenproben bei ca. 4 °C zwischengelagert werden. Ein grundsätzliches Problem sind zu nasse, einer Modelliermasse ähnliche Bodenproben. Um sie bearbeiten zu können, wurden sie vor dem Schlupftest bis zur völligen Lufttrockenheit offen gelagert. Da der Schlupftest jedoch erdfeuchte Bodenproben erfordert, wurden sie später durch optimierte Wasserzugabe erneut befeuchtet. Dies lässt sich weit besser handhaben als die Trocknung von Böden bis zur normalen Erdfeuchte. Es zeigte sich, dass so getrocknete und wiederbefeuchtete Bodenproben mittels Schlupftest sicher untersucht werden können. Bei derartig behandelten Böden liegt die Schlupfrate jedoch um etwa 50 % niedriger, was bei der Berechnung der Besatzdichte zu berücksichtigen ist. Ebenso behandelte Bodenproben vom Rübenschwad eigneten sich dagegen nicht für den Schlupftest auf H. schachtii.
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13.Zunehmende Probleme mit Rübenkopfälchen Ditylenchus dipsaci im rheinischen Zuckerrübenanbau Christian Heinrichs, Landwirtschaftskammer Rheinland, Pflanzenschutzdienst Bonn
Die starke Ausdehnung der "Späten Rübenfäule" ausgelöst durch den Schadpilz Rhizoctonia solani führte dazu, dass im Rheinland seit 1998 in größerem Umfang Laboruntersuchungen an faulen Rübenkörpern durchgeführt wurden, um geeignete Bekämpfungsstrategien gegen diese Krankheit zu erarbeiten.
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14.Monitoring zur Nematodenfauna bei Anbau von Bt-Mais Arndt, M., Abdel Kader, K.; Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (LBP) - Freising In einem vom Bayerischen Umweltministerium geförderten Forschungsvorhaben "Monitoring der Umweltwirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP)" wird von der LBP am Beispiel Bt-Mais untersucht, ob sich - außer bei dem Zielorganismus Maiszünsler -Auswirkungen auf die Bodenmikrobiologie, die Bodenfauna oder andere Nichtzielorganismen ergeben. In dem von 2000 bis 2003 laufenden Projekt werden auf fünf Standorten von Staatsbetrieben dazu u.a. auch vergleichende Nematodenuntersuchungen auf Parzellen mit Maisdaueranbau von zwei Bt- bzw. nicht Bt-Maissorten durchgeführt. Neben den pflanzenparasitären Nematoden Pratylenchus spp., die sowohl in Boden- als auch Wurzelproben erfasst werden, sind auch andere Ernährungsgruppen Gegenstand der Untersuchung. Die ersten vorläufigen Ergebnisse zeigen keine gesicherten Unterschiede, weder in der Wirtspflanzenqualität der Maissorten gegenüber Pratylenchus, noch in deren Einfluss auf mykohage oder bakteriophage Nematoden. Inwieweit ein Biotest mit Caenorhabditis elegans zum Nachweis von Bt-Toxinen im Boden geeignet ist, wird ebenfalls geprüft und bedarf noch weiterer Untersuchungen.
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15.Welche Rolle spielen kartoffelassoziierte Bakterien bei der Bekämpfung pflanzenparasitärer Nematoden und bodenbürtiger Pilze Faupel, A.(1), Hallmann, J.(1), Krechel, A(2) und Berg, G(2); (1) Universität Bonn, Institut für Pflanzenkrankheiten, Nußallee 9, 53115 Bonn; (2) Universität Rostock, Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie, Albert-Einstein-Str. 3, 18051 Rostock Pflanzenassoziierte Bakterien fördern das Pflanzenwachstum und die Pflanzengesundheit. Bakterien mit antagonistischer Wirkung gegen verschiedene Pathogene wären dabei von besonderem Interesse für den biologischen Pflanzenschutz. Über die Diversität dieser Bakterien und den Anteil antagonistischer Isolate an der Gesamtpopulation ist bisher recht wenig bekannt. In einem Kooperationsprojekt der Universität Bonn mit der Universität Rostock wurden aus der Rhizosphäre, Endorhiza, Phyllosphäre und Endosphäre von Kartoffel cv. 'Cilena' Bakterien isoliert und auf ihre antagonistische Wirkung gegen Verticillium dahlia, Rhizoctonia solani (Rostock) und Meloidogyne incognita (Bonn) untersucht. Bis zu 10 % der kultivierbaren Bakterien zeigten Antibiosis gegen V. dahliae und R. solani. Von diesen Isolaten führten wiederum 20 % zu einer signifikanten Befallsreduzierung von M. incognita in Gewächshausversuchen. Die Bakterien wurden anhand ihres Fettsäurespektrums mittels GC-FAME und Sherlock Microbial Identification System (MIDI) charakterisiert. Isolate mit antagonistischer Wirkung traten in der Rhizosphäre und Phyllosphäre vor allem bei den Gattungen Curtobacterium und Streptomyces auf und in der Endorhiza und Endosphäre bei den Pseudomonaden. Zahlreiche Isolate konnten Bakterienarten zugeordnet werden, die bisher nicht als Antagonisten bekannt waren. Der Anteil antagonistischer Isolate lag am höchsten in der Endorhiza, etwas geringer in der Rhizosphäre und am geringsten in der Phyllosphäre und Endosphäre. Über die Vegetationsperiode betrachtet, lag der Anteil antagonistischer Isolate zur Blüte der Kartoffel am höchsten. | |
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16.BIOACT WG, ein biologisches Nematizid auf der Basis von Paecilomyces lilacinus Stamm 251 Kiewnick, S., Sikora, R.A. Universität Bonn, Phytopathologie und Nematologie in Bodenökosystemen, Nussallee 9, 53115 Bonn. skiewnick@uni-bonn.de Biologische Pflanzenschutzmittel auf der Basis von Mikroorganismen stehen auf dem Weg zur erfolgreichen Kommerzialisierung verschiedenen Problemen gegenüber, die oftmals eine nicht zu überwindende Hürde darstellen. Besonders kritisch wird neben der biologischen Wirksamkeit auch die Lagerfähigkeit bzw. Qualität solcher Produkte betrachtet. Am Beispiel von BIOACT WG, einem biologischen Nematizid auf der Basis von Paecilomyces lilacinus (Stamm 251), sollen die Zusammenhänge zwischen der Lagerfähigkeit, Formulierungsart und der Qualität des Produktes aufgezeigt werden. Dieses Produkt wurde in einer neuen, anwenderfreundlichen WG-Formulierung im Februar 2002 für den Bananenanbau in den Philippinen neu in den Markt eingeführt. Möglichkeiten und Grenzen in Bezug auf Handhabung und Shelf life unter verschiedenen Temperaturregimen werden diskutiert. | |
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17.Mikroskopische Präparate: Erfahrungen mit schneller Präparationsmethode (zur Bestimmung freilebender Nematoden). Sylvia Schütz
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