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Arbeitskreis WirbeltiereTagung 2005Arbeitskreis Wirbeltiere der DPG: 15. TagungDer AK Wirbeltiere traf sich zu seiner 15. Tagung vom 19. bis 20. Oktober 2005 in Grainau. Am zweiten Tag ging die Veranstaltung in das Treffen des AK Vorratsschutz über, so dass die 25 Teilnehmer des ersten Tages durch die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste des AK Vorratsschutz verstärkt wurden. Die Vorträge wurden so verteilt, dass die Schnittmenge der Interessen der Teilnehmer beider AKs am zweiten Tag größer war als am ersten. Diese Form des nahezu übergangslosen Tagens zweier Arbeitskreise hat sich als zweckmäßig und inspirierend erwiesen.Herr Stephan Biebl aus Benediktbeuern trug durch seine Unterstützung bei der Organisation der Tagung in malerischer Umgebung am Fuße der Zugspitze maßgeblich zum Gelingen bei - hierfür nochmal ein herzlicher Dank im Namen aller Teilnehmer! Zu danken haben wir auch dem freundlichen Personal des Hotels am Badersee, das mit bestem Service zum Wohlergehen der Teilnehmer und zum reibungslosen Ablauf beitrug.
Stefan Endepols, im November 2005
Vorträge der Tagung 2005
Wühlmausprävention - Was bringen Migrationsbarrieren? Walther, B.1, Pelz, H.-J.1, Malevez, J.2 1Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Münster; 2Topcat GmbH, Wintersingen, Schweiz
Durch das Benagen von Wurzeln
und Rinde verursachen
Wühlmäuse, insbesondere
Schermäuse (Arvicola terrestris) und
Feldmäuse (Microtus
arvalis), hohe
Schäden im Obstbau. Im integrierten Anbau
erfolgt die Bekämpfung vornehmlich mit
chemischen Pflanzenschutzmitteln, im
ökologischen Anbau fast ausschließlich mit
Fallen und Begasungsgeräten. Ein anhaltender
Erfolg dieser Maßnahmen wird jedoch durch die rasche
Wiederbesiedlung der behandelten Flächen
beeinträchtigt. So ist trotz
Bekämpfung mit einem jährlichen
Verlust von 35-350 Bäumen zu rechnen. |
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Migrationsbarriere gegen Wühlmäuse (Arvicola terrestris) im Schweizer Jura R. Gago, AGFF Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaues, Zürich (Schweiz)
Ausgangslage | |
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Rodentizide gegen Wühlmäuse - Aktuelle Situation in der Schweiz C.J. Stutz, Agroscope FAL Reckenholz, 8046 Zürich (Schweiz) Wühlmauspopulationen können durch grossflächige Gifteinsätze mittels Wühlmauspflügen nicht nachhaltig reguliert werden. Die Wühlmäuse besiedeln die behandelten Flächen innerhalb weniger Wochen wieder vollständig. Ihre natürlichen Feinde hingegen werden durch einen breitflächigen Gifteinsatz langfristig geschwächt. Mechanischer Mäusefang verbunden mit Förderungsmassnahmen für die natürlichen Feinde ist erfolgversprechender. In der Schweiz werden Rodentizide gegen Wühlmäuse (Arvicola terrestris) zurzeit nur kleinflächig eingesetzt. Dennoch sind Mauspflüge, die eine breitflächige Giftablage ermöglichen, in jüngster Zeit wieder auf dem Markt erschienen. Damit werden auf befallenen Flächen wühlmausähnliche Gänge in den Boden gezogen, worin vergiftete Köder in regelmässigen Abständen abgelegt werden. Damit kann die Wühlmausdichte kurzfristig um gut 90 % reduziert werden. Erfahrungsgemäss werden behandelte Flächen jedoch durch einwanderungswillige Nachbarmäuse wegen der künstlichen Tunnels des Mauspfluges im Nu neu besiedelt. Bei einem grossflächigen Ausbringen der Köder werden die Bestände der natürlichen Wühlmausfeinde, wie Hermelin, Fuchs oder Greifvögel dezimiert. Das ist der erste Schritt in einen Teufelskreis, der das Gleichgewicht des landwirtschaftlichen Ã-kosystems stört und im Endeffekt zu noch mehr Mäusen führt. Flächenbehandlungen mit Rodentiziden sind darum in der Schweiz generell bewilligungspflichtig und zum Schutz der Mäusefeinde nur bei niedrigem Befall erlaubt. Obwohl viele betroffene Landwirte ihr Wühlmausproblem mit Mauspflügen "lösen" möchten und entsprechenden Druck ausüben, ist die Bewilligungspraxis der kantonalen Behörden restriktiv. Mit Wühlmausfallen der neuen Generation können die ersten Vermehrungsherde effizienter bekämpft werden, ohne die natürlichen Feinde durch sekundäre Vergiftungen zu gefährden. | |
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RATRON®GIFT-LINSEN®, RATRON®SCHERMAUS-STICKS® - mit reduziertem Zinkphosphidgehalt gegen Feld-, Erd- und Rötelmaus sowie gegen Schermaus Barten, R.; frunol delicia GmbH, Hansastrasse 74 b, D-59425 Unna Mäusearten, wie Feld- (Microtus arvalis)-, Erd- (Microtus agrestis)- und Rötelmaus (Clethrionomys glareolus) sowie Schermaus (Arvicola terrestris) verursachen erhebliche Schäden in vielen Kulturen. Sie neigen in gewissen Zeitabständen (3-4 Jahre) zu Massenvermehrungen. RATRON GIFT-LINSEN ist eine Neuentwicklung, die sowohl mit Hinblick auf die Linsen-Köderform, als aber auch bezogen auf die Wirkstoffreduktion bei Zinkphosphid einzigartig von uns in Deutschland an unserem Standort in Delitzsch/Sachsen sowie unter Verwendung von ca. 95 % nachwachsender Rohstoffe aus der Landwirtschaft, hergestellt wird. Mit diesem von frunol delicia® entwickelten und patentierten Produktionsprozessen im Köderbereich ist es erstmals gelungen, den Wirkstoff (Zinkphosphid) äußerst homogen in die Gesamtformulierung zu injizieren mit einem Reduktionsgrad von bis zu 67 % (von 24 g/kg auf 8 g/kg) bei gleichzeitiger hoher Produkteffizienz gegenüber den Zielorganismen. Bei RATRON GIFT-LINSEN ist es gleichzeitig gelungen, mit der Linsenform von 4 mm Ø bei gleicher Aufwandmenge zum herkömmlichen Gift-Weizen, d.h. 5 Linsen pro Mauseloch, gewichtsmäßig die 3-fache Mäuseloch-Anzahl belegen zu können. RATRON GIFT-LINSEN sind in folgenden Kulturen gegen die Feld-, Erd- und Rötelmaus bis 2014 zugelassen: Ackerbau-, Gemüse-, Obstkulturen, Wiesen und Weiden, Weinbau, Forst, Zierpflanzenbau und H+K Bereich. Mit dieser Produkt-Innovation wurde neben der völlig neuen Linsenform, der geringen Aufwandmenge, der Staubfreiheit, der Wasser- und Schimmelresistenz auch der politischen Zielorientierung des BML aufgelegtem Reduktionsprogramm im Pflanzenschutz Rechnung getragen. Das gleiche gilt für die RATRON SCHERMAUS-STICKS, die eine Produkt-Innovation zur Bekämpfung der Schermaus darstellen, nur das hier an Stelle der Linsenform die Blockform gewählt wurde. Die Aufwandmenge beträgt 1 Riegel (entspricht 10 g) pro 5 m Schermausausgang bzw. Köderstelle. RATRON SCHERMAUS-STICKS sind in folgenden Kulturen gegen die Schermaus (Große Wühlmaus) bis 2014 zugelassen: Ackerbaukulturen, Grünland, Weinbau, Forst, Gemüsekulturen, Obstkulturen, Zierpflanzenbau einschließlich Haus- und Kleingartenbereich. | |
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Wirksamkeit eines Repellents gegen Mäuse unter Berücksichtigung reduzierten Nahrungsangebotes Heidecke, T.*, Pelz, H.-J.** und Müller, M.*; *) Technische Universität Dresden, Institut für Waldbau und Forstschutz, Pienner Straße 8, 01737 Tharandt; **) Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster
In Zeiten knapper Nahrung verursachen
Mäuse empfindliche Schäden
durch das Benagen der Rindenoberfläche junger
Gehölze. Bei Ringelung der
Bäumchen wird der Assimilattransport
unterbrochen, was zum Absterben des Baumes und zum Verlust
ganzer Kulturen führen kann. | |
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Das elektronische Bekämpfungsprogramm BayTool® für die Hausmaus (Mus musculus) Endepols, St., Bayer CropScience AG, Monheim; Klemann, N., Warendorf
Die Bekämpfung von Ratten und
Mäusen auf Betrieben der landwirtschaftlichen
Tierproduktion verläuft oft deshalb nicht
befriedigend, weil die Anzahl der Köderstellen
zu gering ist, ihre Position falsch gewählt,
und Köder nicht ausreichend nachgelegt wird. Wir
haben deshalb in zahlreichen Feldversuchen und
Bekämpfungskampagnen solche Habitatelemente
beschrieben, die für die
Bekämpfung von Ratten bedeutend sind, und
diese Erkenntnisse in ein interaktives Computerprogramm
für die Erstellung von
Bekämpfungsplänen umgesetzt
(www.baytool.de). Das Prinzip dieses Verfahrens besteht
darin, den Köder nicht entsprechend einer
häufig unzulänglich
durchgeführten Befallsermittlung zu verteilen,
sondern bestimmten Strukturelementen zuzuordnen. Ein
entsprechendes Verfahren sollte nun für die
Bekämpfung von Mäusen in der
Tierhaltung entwickelt werden. | |
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Gebietsspezifische Mutationen vermitteln Antikoagulantienresistenz in europäischen Nagerpopulationen Pelz, H.-J.; Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster
Antikoagulatien behindern die Blutgerinnung
durch Unterdrückung der
Vitamin-K-Epoxid-Reduktase-Reaktion (VKOR).
Kürzlich publizierte Untersuchungen haben ein
Gen mit dem Namen VKORC1 mit wesentlichen Funktionen des
Vitamin-K-Stoffwechsels und dem Auftreten von
Resistenzerscheinungen bei Mensch, Ratte und Maus in
Verbindung gebracht. Bei neuen Untersuchungen an aus Belgien,
Dänemark, Deutschland, Frankreich und
Großbritannien stammenden resistenten Wanderratten und
Hausmäusen wurden jetzt acht unterschiedliche
Punktmutationen in diesem Gen festgestellt, die auf
mindestens sieben unabhängige
resistenzvermittelnde Mutationsereignisse bei Wanderratten
und zwei bei Mäusen schließen lassen. | |
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Die Empfindlichkeit verschiedener Wildrattenstämme (Rattus norvegicus) für die Antikoagulantien Coumatetralyl und Bromadiolone Endepols, St., Bayer CropScience AG, Monheim; Klemann, N., Warendorf; Prescott, C.V. & Buckle, A.P., Reading, GB
Für zwei
Wildrattenstämme aus Deutschland und den
resistenten Stamm "Hampshire" aus Großbritannien wurde
die Empfindlichkeit für die Antikoagulantien
Coumatetralyl und Bromadiolone bestimmt. Die Ergebnisse
wurden dann genutzt, um Ratten von Landwirtschaftsbetrieben
aus Wales (GB) und dem Münsterland auf ihre
Empfindlichkeit zu testen. Für alle
Untersuchungen wurde der vom Rodenticide Resistance Action
Committee vorgeschlagene Blutgerinnungstest verwendet, bei
dem der CD-Stamm (weiße Laborratte) als Vergleichsbasis
dient. Auf zwei Landwirtschaftsbetrieben mit relativ hoher
Unempfindlichkeit gegen Bromadiolone wurde die
Effektivität eines
Difethialone-Köders (Rodilon® Paste)
getestet. | |
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Nagermanagement durch Geburtenkontrolle: Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel der Reisfeldratte (Rattus argentiventer) Jacob, J., Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster
Reisfeldratten sind wichtige
Schädlinge im SO-asiatischen Reisanbau, wo sie
Ernteverluste von 10-20% verursachen. Reduzierte
Fortpflanzungsfähigkeit könnte
die Populationsdichte von Reisfeldratten in Reisanbaugebieten
senken und sich positiv auf Nageschäden und
Ernte auswirken. In Gehege- und Freilandversuchen auf Java,
Indonesien wurden potenzielle Verfahren zur Sterilisierung
(ChemoSterilisierung, Immunokontrazeption) durch
experimentelle Verfahren simuliert. Dadurch sollte
geklärt werden, ob die Sterilisierung von
weiblichen Reisfeldratten tatsächlich zu
niedrigen Befallsraten und verbesserter Pflanzengesundheit
führt. | |
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Sekundärvergiftungen von Schleiereulen mit Rodentiziden: Exposition und Risiko Jacob, J.,Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Nematologie und Wirbeltierkunde, Toppheideweg 88, 48161 Münster
Schleiereulen (Tyto alba) sind
spezialisierte Nachtgreife, die sich im Wesentlichen von
Nagetieren ernähren. Sie leben in enger
Gemeinschaft mit dem Menschen und zählen zu
den Tierarten, bei denen die Aufnahme von antikoagulant
wirkenden Rodentiziden über vergiftete
Beutetiere wahrscheinlich ist. Schleiereulen
ernähren sich von Feldnagern und kommensalen
Nagern. Dadurch kann es bei diesen Vögeln sowohl
bei der Bekämpfung von Feldnagern als auch bei
der Rodentizidanwendung im Hofbereich zur Rodentizidaufnahme
kommen. Zusätzlich ist es denkbar, dass
Schleiereulen Rodentizide aufnehmen, wenn sie
rodentizidbelastete Nicht-Zielarten (Gelbhalsmaus, Waldmaus)
erbeuten. | |
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Wirbeltiervergiftungen durch Pflanzenschutzmittel - Ergebnisse des Nachzulassungsmonitorings von 1988 - 2003 Waldmann, R.; Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Abteilung Pflanzenschutzmittel, Messeweg 11/12, 38104 Braunschweig
Die Überwachung
pflanzenschutzrechtlicher Belange ist Aufgabe der
Länder, so auch die Untersuchung von
Vergiftungsfällen bei Wirbeltieren. Das
Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) wirkt nach dem
Pflanzenschutzgesetz an dieser Überwachung mit.
Im Jahr 2002 hat das BVL diese Aufgabe von der Biologischen
Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft
(BBA) übernommen. Das Bundesamt sammelt
Meldungen der Länder und recherchiert aufgrund
zufällig aufgefundener Berichte
über Wirbeltiervergiftungen. Des Weiteren
stellt es den zuständigen
Länderbehörden Informationen zu
Wirkstoffen, zur Toxizität, zur Symptomatik
oder zu Nachweisverfahren zur Verfügung. | |
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Rodentizide: Verwendung als Biozid (98/8/EG) oder als Pflanzenschutzmittel (EU 94/414) Endepols, St., Bayer CropScience AG, Monheim Rodentizide werden überwiegend gegen kommensale Nager eingesetzt, um einer Verbreitung von Pathogenen durch diese Vektoren entgegenzuwirken, auch und besonders in der Landwirtschaft und Futtermittelindustrie. Dabei herrscht in der Praxis oft Unklarheit darüber, ob diese Anwendungen unter die Biozidrichtlinie 98/8/EG oder die Registrierung des betreffenden Bekämpfungsmittels als Pflanzenschutzmittel nach EU 94/414 fallen. Um hier eine Abgrenzung aufzuzeigen, hat die EU Kommission ein Borderline-Dokument herausgegeben. Darin werden Rodentizide nur dann als Pflanzenschutzmittel (gemäß EU 94/414) betrachtet, wenn sie in Anbaubereichen (Ã"cker, Gewächshäuser, Forst) angewendet werden. Außerhalb der Anbaubereiche, beispielsweise auf landwirtschaftlichen Betrieben und Industriebetrieben, fällt ihre Anwendung unter die Biozidrichtline (98/8/EG). (http://europa.eu.int/comm/food/plant/protection/evaluation/borderline_de.htm) Dieser Vortrag konnte leider nicht gehalten werden:
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Gefahren durch Nagetier-übertragene Hantaviren Ulrich R.; Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Institut für Epidemiologie, Seestr. 55, 16868 Wusterhausen
Hantaviren sind gefährliche
Zoonoseerreger, die von persistent infizierten Nagetieren auf
den Menschen übertragen werden, und zwei
unterschiedliche lebensbedrohliche Krankheitsbilder
hervorrufen, Hämorrhagisches Fieber mit
renalem Syndrom (HFRS) und Hantavirales Cardiopulmonales
Syndrom. Art und Schwere der klinischen Symptomatik humaner
Infektionen wird maßgeblich durch die infizierende
Hantavirusspezies bestimmt und reicht von klinisch
inapparenten Infektionen bis zu letalen
Verläufen. In Abhängigkeit von
der verursachenden Hantavirusspezies liegt die
Letalität bei 0,1 - 40%. | |
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